Grußwort der Schirmherrin




Prof. Dr. Annette Schavan



Grußwort


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Osteoporose gehört zu den häufigsten Erkrankungen in den westlichen Industrienationen und wird von der Weltgesund-heitsorganisation (WHO) als eine der zehn wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Aufgrund des zunehmenden Anteils älterer Menschen in unserer Gesellschaft wird die Osteoporose in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.

Mit dem bei Osteoporose schleichend eintretenden Knochenschwund nimmt das Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden, erheblich zu. Die Frakturen sind oftmals schwierig zu behandeln und heilen schlecht, weil stabilisierende Implantate im fragilen osteoporotischen Knochen nur schwer Halt finden und seine Regenerationsfähigkeit im Vergleich zum gesunden Knochen reduziert ist. Osteoporotische Knochenbrüche können somit zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und - besonders beim älteren Menschen - aus der Selbstständigkeit in die Pflegebedürftigkeit führen.

Um so wichtiger ist es, der in der Gesellschaft oftmals unterschätzten Krankheit vorzubeugen, möglichst frühzeitig eine Diagnose zu stellen und Behandlungsmaßnahmen einzuleiten, damit Frakturen vermieden werden. Das Thema „Knochenbruch“ ist ein Schwerpunkt des 10. Patientenkongresses für Osteoporose. Es ist gelungen, hochkarätige Referenten für Vorträge und Workshops zu gewinnen, die das Thema eingehend beleuchten und den Betroffenen und Interessierten umfassende Hintergrundinformationen über die Erkrankung liefern werden.

Ich freue mich sehr, Sie zum 10. Patientenkongress in Neu-Ulm begrüßen zu dürfen. Ich wünsche Ihnen eine informative und spannende Veranstaltung, von der Sie sicherlich mit neuen Impulsen nach Hause gehen.


Ihre


Prof. Dr. Anita Ignatius
Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik
Universität Ulm